


Wissenschaftliche Originalität und Qualität eines langfristig
konzipierten Forschungsvorhabens sind selbstverständliche
Anforderungen an einen Sonderforschungsbereich. Seit 1995 stellt
sich der SFB 406 mit der Thematik zur Synaptischen Interaktion in
neuronalen Zellverbänden diesem.
Welche Nachhaltigkeit hatte der SFB für die Göttinger Forschungs-
landschaft? Der SFB war ein effektiver Stimulus für eine konstruktive
Zusammenarbeit zwischen der Universität und den zwei Göttinger
Max Planck Instituten. In dieser kooperativen Atmosphäre entstanden
mehrere weit reichende Aktivitäten. 1999 wurde das European
Neuroscience Institut (ENI) gegründet, das unabhängigen Forscher-
gruppen optimale Bedingungen bieten soll. Die interdisziplinäre
Kooperation auf internationalem Niveau wurde mit der Vernetzung
des ENI (ENI_NET) geschaffen. Des Weiteren wurden die
internationalen MSc und PhD Studiengängen in der Molekularen
Biologie und in den Neurowissenschaften etabliert. Beide wurden
durch eine Internationale Max Planck Research School verstärkt.
Der größte Erfolg war die Bewilligung im Jahr 2002 des DFG-
Forschungszentrums „Molekularphysiologie des Gehirns“.
Der Weg ist das Ziel